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08.03.2010

Zum 60. Geburtstag von Gerdi Schmidt aus Weickartshain schmückten Verwandte und Freunde den Hauseingang in ihrem Haus Forststraße 10 mit vielen bunten Luftballons und einer großen 60

Überraschung zum 60.

Zum 60. Geburtstag von Gerdi Schmidt aus Weickartshain schmückten Verwandte und Freunde den Hauseingang in ihrem Haus Forststraße 10 mit vielen bunten Luftballons und einer großen „60“. Zu ihrer Überraschung stellten sie ihr eine lebensgroße Puppe auf, die als „Küchenfee“ auf ihre berufliche Tätigkeit in einem Laubacher Pflegeheim hinwies. Natürlich wurde das Ereignis mit vielen Verwandten Freunden und Bekannten gebührend gefeiert. (eg/Bild: Golz)

 

08.03.2010

In der evangelischen Kirchengemeinde Weickartshain wurden am Sonntag in einem Festgottesdienst mit Abendmahl Nina Beyer, Julia Heßler, Kim Melissa Becker (Grünberg), Johannes Faust und Samyog Shrestha konfirmiert. Pfarrerin Cordula Michaelsen gestaltete den Gottesdienst und segnete die Konfirmandinnen und Konfirmanden ein. (Bild: Golz)

Weickartshainer Konfirmanden eingesegnet

In der evangelischen Kirchengemeinde Weickartshain wurden am Sonntag in einem Festgottesdienst mit Abendmahl Nina Beyer, Julia Heßler, Kim Melissa Becker (Grünberg), Johannes Faust und Samyog Shrestha konfirmiert. Pfarrerin Cordula Michaelsen gestaltete den Gottesdienst und segnete die Konfirmandinnen und Konfirmanden ein. (Bild: Golz)

 

04.03.2010

Wenn uns die Nerven einen Streich spielen

WEICKARTSHAIN (eg). Vorträge zu Gesundheitsthemen sind bei den Weickartshainer Landfrauen stets gut besucht. So fanden sich auch bei der letzten Vortragsveranstaltung des Winterhalbjahresprogramms viele interessierte Frauen im Bürgerhaus ein. Vorstandsmitglied Gisela Becker begrüßte zum Thema „Wenn uns die Nerven einen Streich spielen“ Heilpraktiker Kay Kämmerer. Viele Menschen seien depressiv, betonte der Referent. Ursachen können psychosoziale, körperliche sowie Persönlichkeits-Faktoren sein. Hinzu käme eine genetische Disposition (ähnliche Erkrankungen in der Familie). „Stress kennt man in der Medizin noch nicht sehr lange“, machte Kämmerer deutlich. Er nannte Ursachen für häufige Stressquellen: Konkurrenz- und Leitungsdruck, Überlastung, finanzielle Probleme, Erkrankungen sowie den Spagat zwischen Familie und Beruf. Auch der Freizeitstress nehme zu. Verantwortlich dafür seien Konflikte, Streitigkeiten, Spannungen und auch Reisen. Ein Viertel der etwa 40 Millionen Berufstätigen in Deutschland würden an dem Burnout-Syndrom (ausgebrannt sein) leiden. Der Heilpraktiker zeichnete biologische, gut verträgliche Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie auf und betonte: „Die Natur hat schnelle Lösungen“. So sei das Johanniskraut bekannt als „der Stimmungsaufheller“, Baltrian als „der Beruhiger“ und schließlich als „Angstlöserin“ die Passionsblume. Bei leichten Depressionen oder psychischen Verstimmungen könne man auch eine Kombination der drei Pflanzen anwenden.

 

02.03.2010

Schützen feiern 50-jähriges Vereinsjubiläum

Hauptversammlung beim Schützenverein Weickartshain-Seenbrücke –
zwei Aktive Kreismeister

Weickartshain (gch). Die Weickartshainer Schützen haben sich für 2010 viel vorgenommen: So feiern sie am 2. Oktober im Rahmen ihres traditionellen „SchieLauf“-Wettkampfes ihre 50-jährige Vereinsfeier mit einer Jubiläumsveranstaltung im Bürgerhaus. Am 30. Oktober sind sie an gleicher Stelle Ausrichter des Kreisschützenballs. Auch das Himmelfahrtsgrillen in der Weickartshainer Schweiz steht auf dem Terminplan.

Schützenmeister Markus Lenz zeigte sich in seinem Jahresbericht abei der sehr harmonisch verlaufenen Hauptversammlung im Schützenhaus mit den Erfolgen des Vereins durchaus zufrieden. „Beim Königsschießen haben wir mit der Titelverteidigung von Sandra Eckhardt gezeigt, dass man immer mit den Weickartshainern rechnen muss“, betonte Lenz, der zweiter Ritter wurde. Er erinnerte ferner an die traditionellen Veranstaltungen Grillfeier in der Weickartshainer Schweiz sowie an den „SchieLauf“-Wettbewerb im Oktober. Bei beiden Veranstaltungen habe man einen guten Zuspruch gehabt. Im Dezember führte ein Tagesausflug zum Weihnachtsmarkt nach Erfurt.

Schießwartin Sandra Eckhardt berichtete über Erfolge der Aktiven. Neben guten Platzierungen bei der Kreismeisterschaft errangen Martina Hofacker in der Damenaltersklasse Luftgewehr und Jan Schwebel in der Jugendklasse Luftpistole den Sieg. Beide durften als Kreismeister bei den Gaumeisterschaften antreten. Hier erreichte Hofacker einen beachtlichen dritten Platz, Schwebel wurde Siebter. Im August fand das Königsschießen mit aktiven und passiven Vereinsmitgliedern statt. Schützenkönigin wurde Marlies Werner, erste Prinzessin Sandra Eckhardt, zweiter Ritter Jürgen Trüller, Jugendschützenkönig Karl-Felix Trüller. Die Vereinsmeisterschaften brachten folgendes Ergebnis: Schützenklasse Luftpistole: Markus Lenz, Altersklasse Luftpistole: Jürgen Hofacker, Damenklasse Luftgewehr: Martina Hofacker, Jugendklasse Luftgewehr: Karl-Felix Trüller.

Ehrungen beim Schützenverein Weickartshain (von links): Schützenmeister Markus Lenz, Jürgen Trüller, Sandra Eckhardt, Martina und Jürgen Hofacker, Karl-Felix Trüller (Foto: Golz)
Ehrungen beim Schützenverein Weickartshain (von links): Schützenmeister Markus Lenz, Jürgen Trüller, Sandra Eckhardt, Martina und Jürgen Hofacker, Karl-Felix Trüller (Foto: Golz)

Bei einer Vorstands-Ergänzungswahl wurde für die ausgeschiedene stellvertretende Schießwartin Claudia Uhl der seitherige Jugendsprecher Karl-Felix Trüller einstimmig gewählt. Der Kassenbericht von Rechner Jürgen Trüller wurde von den Prüferinnen Marlies Werner und Jenny Hoderlein positiv beurteilt, so dass die Entlastung einstimmig erfolgte.

 

25.02.2010

Beständigkeit zeichnet Mandolinenverein aus

Mandolinenclub „Gut Klang“ Weickartshain zieht Bilanz – Neuwahlen – Ehrungen

Weickartshain (eg). Groß Beständigkeit auf allen Ebenen zeichnen den Mandolinenclub „Gut Klang“ Weickartshain aus. Dies wurde bei der Jahresversammlung am Samstag im Bürgerhaus deutlich. Bei den Vorstandswahlen hieß es für alle Amtsinhaber „Wiederwahl“. So wurde Vorsitzende Eva Schlosser für ihre dritte Amtsperiode einstimmig wieder gewählt. Stellvertreter bleibt Siegfried Rudolph.

Auch Rechner Dirk Berg, seine Stellvertreterin Daniela Hofmann, Schriftführerin Christina Deucker, Stellvertreterin Sabine Becker, Pressewartin Christina Scharmann sowie passiver Beisitzer Erhard Görnert wurden ebenfalls in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

Zuvor beleuchtete Schlosser in ihrem Jahresbericht die Höhepunkte in 2009. „Es war ein recht abwechslungsreiches Jahr mit vielen persönlichen Jubiläen“, betonte die Vorsitzende. Im Mittelpunkt stand jedoch das 80-jährige Vereinsbestehen, das im Mai gemeinsam mit dem Männergesangverein – dieser wurde vor 90 Jahren gegründet – mit einem Familienabend musikalisch gefeiert wurde. Dabei konnte das Orchester mit einem kleinen Konzert sein Können unter Beweis stellen. Begeistert war das Publikum beim gemeinsamen Auftritt der beiden Musik treibenden Vereine. Höhepunkt des Abends war die Darbietung des Jägerchors aus der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber. Zudem verschönte das Orchester mit Ständchen einige persönliche Feiern. Derzeit gehören dem Verein 122 Mitglieder an.

Der musikalische Leiter des Orchesters, Horst Deucker, berichtete von drei Auftritten des Orchesters. Diesem gehören 26 Aktive an. 35 Orchesterproben wurden durchgeführt, bei denen Karl Volp immer anwesend war. Einmal fehlten Angela Deucker und Otto Schmidt. An zwei Übungsabenden waren Helmut Schmidt, Christina Deucker und Walter Wagner nicht anwesend. Vier Gitarristen sind derzeit in Ausbildung.

Ein halbes Jahrhundert sind Adolf Hoffmann, Hartmut Jäger und Werner Schäfer Mitglied im Verein. Sie wurden mit Urkunde und einem Präsent geehrt. Die Ehrennadel für 25-jährige Vereinszugehörigkeit erhielt Hedwig Erdmann.

Ehrungen beim Mandolinenclub Weickartshain (von rechts): Vorsitzende Eva Schlosser, Werner Schäfer, Adolf Hoffmann, Hartmut Jäger, Hedwig Erdmann und Vize Siegfried Rudolph (Bild: Golz)
Ehrungen beim Mandolinenclub Weickartshain (von rechts): Vorsitzende Eva Schlosser, Werner Schäfer, Adolf Hoffmann, Hartmut Jäger, Hedwig Erdmann und Vize Siegfried Rudolph (Bild: Golz)

Trotz Ausgaben für Reparaturen von Instrumenten war der Kassenbericht von Rechner Dirk Berg zufrieden stellend und wurde von Lothar Döhler und Werner Schötterl positiv kommentiert, so dass die Entlastung einstimmig erfolgte.

 

16.02.2010

Kinderfasching in Weickartshain - Beim Kinderfasching unter Regie des Fußballclubs herrschte am Sonntag ausgelassene Stimmung. Jede Menge Cowboys, Indianer, Hexen und Prinzessinnen bevölkerten das Bürgerhaus. Mit lauten Helau-Rufen empfing die bunte Schar mit ihren Angehörigen das Prinzenpaar. In ihrem Gefolge die Prinzengarde sowie die gesamten Aktiven, die vom Faschingszug in Mücke direkt in die Narrhalla kamen. Für die närrische musikalische Umrahmung sorgte Sven Krauss. (Bild: Golz)

Kinderfasching in Weickartshain

Beim Kinderfasching unter Regie des Fußballclubs herrschte am Sonntag ausgelassene Stimmung. Jede Menge Cowboys, Indianer, Hexen und Prinzessinnen bevölkerten das Bürgerhaus. Mit lauten „Helau-Rufen“ empfing die bunte Schar mit ihren Angehörigen das Prinzenpaar. In ihrem Gefolge die Prinzengarde sowie die gesamten Aktiven, die vom Faschingszug in Mücke direkt in die Narrhalla kamen. Für die närrische musikalische Umrahmung sorgte Sven Krauss.

 

15.02.2010

Weickartshainer Narren fühlten sich im Dschungel wohl

Fremdensitzung unter Regie des FC in proppenvoller Narrhalla – Über 70 Aktive auf der Bürgerhausbühn

Weickartshain (gch). Flotte Tänze, Witziges aus der Bütt, Gesang und natürlich auch Beiträge aus dem Dorfgeschehen von über 70 Mitwirkenden – kurz, ein bunter Reigen närrischen Treibens unter der Regie des Fußballclubs, waren Garant ausgelassener Stimmung am Freitag im Bürgerhaus. Entsprechend dem Motto wurde die Narrhalla in eine Dschungellandschaft verwandelt. Dschungel-Maid Alexandra Günther führte als „afrikanische Schönheit“ charmant durchs Programm.

Eine Augenweide: die Weickartshainer Prinzengarde (Foto: Golz)
Eine Augenweide: die Weickartshainer Prinzengarde (Foto: Golz)

Mit elf Gongschlägen der Hauskapelle „The Village“ ging es um 20.11 Uhr voll zur Sache. In ihren weiß-blauen und rot-weißen Kostümen wirbelte die Prinzengarde des FC (unter Leitung von Monika Willert) mit einem flotten Gardetanz über die Bühne. Vor Jahresfrist hatten sich die Gardemädchen und die Rot-Weißen-Funken zusammengeschlossen. Große Spannung herrscht alljährlich im Saal, wenn das Weickartshainer Prinzenpaar proklamiert wird. Diesmal erschienen unter begeisterten Helau-Rufen Prinz Michael I. (Michael Schmidt) und seine Lieblichkeit Prinzessin Daniela I. (Daniela Berg). Zu ihnen gesellten sich sodann die Tollitäten aus Grünberg, Prinz Uwe I. und Prinzessin Silke I. (Uwe und Silke Kleinert). Sie hatten für das Publikum auch etwas im Gepäck. Was ihr Tanzmariechen Christin Krämer auf der Bühne bot, riss die Besucher zu Beifallsstürmen hin. Erstmals war Roland Reitz auf der Weickartshainer Bühne. Bei seinem beachtenswerten Auftritt „Geschichten aus Weickartshain“ war erstaunlich, wie er sich als Grünberger in der Weickartshainer Szene auskannte. Viel Schwung brachten die Tanzgarde des SV Queckborn (Leiterin Monika Willert) sowie die Prinzengarde aus Freienseen, die von Ute Brodt einstudiert wurde, in den Saal. Mit Marco Hock und Michael Schmidt betraten „Zwei alte Kumpels“ die Bühne. Sie berichteten über viele Erlebnisse und philosophierten schließlich über Frauen: „Und wenn die Schönheit nach einem ruft, wird man einfallsreich“!

Eine Überraschung bildete der Auftritt von Karin Olderdisse. Die nun in Norddeutschland lebende frühere Aktive, war der dortigen Faschings-Abstinenz entflohen, um die Weickartshainer mit ihrem Auftritt zu erfreuen. In der Bütt schlug sie eine Lanze für beleibte Frauen: „Und dürft’ ich entscheide zwische dick und dünn, ich bleib einfach so, wie ich bin“. Wie in jedem Jahr ein Höhepunkt, der bei keiner Weickartshainer Fastnacht fehlen darf, waren die „Almdudler“. Kerstin Görnert, Stefan Biedenkopf, Torsten Rahn, Jan Hartmann und Marco Hock hatten diesmal einige „Freitags-Würfler“, aufs Korn genommen. Bei ihren einzigartigen Imitationen blieb kein Auge trocken.

Die Almdudler, immer ein Höhepunkt in der Weickartshainer Fastnacht (Foto: Golz)
Die Almdudler, immer ein Höhepunkt in der Weickartshainer Fastnacht (Foto: Golz)

Dass nicht nur das schöne Geschlecht tanzen kann, bewiesen einmal mehr die gestählten Männerkörper aus Mücke-Merlau mit einem Michael Jackson-Tanz sowie das Männerballett des FCW, das sich sportlich präsentierte. Beim Finale zeigten sich alle Aktiven noch einmal dem begeisterten Publikum. In der Technik sorgten Sven Krauss; Timo Dörr und Stefan Kvetinovsky dafür, dass alles gut rüber kam.

 

06.02.2010

Weickartshainer Landfrauen bilanzieren arbeitsreiches Jahr

Hauptversammlung des Landfrauenvereins Weickartshain – Ehrungen für Vereinstreue

WEICKARTSHAIN (eg). Mit seinen breit gefächerten Angeboten traf der Landfrauenverein Weickartshain den Geschmack der Mitglieder. Dies ging aus dem Jahresbericht der Schriftführerin Sabine Opper bei der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus hervor.

Neben der Vorsitzendenkonferenz und einer Arbeitsbesprechung nahm der Verein am Neujahrsempfang in Pohlheim teil. Im Gießener Stadttheater sah man sich die Revue-Operette „Die drei Musketiere“ an. Hoch im Kurs stehen bei den Weickartshainer Landfrauen Vorträge zur Gesundheit und zur Ernährung. So waren Referate mit den Themen „Fette und Öle“ „Was gibt es Neues in der Apotheke“ „Besondere Essigsorten und ausgesuchte Öle“, sowie ein Referat über „Sinn und Zweck einer Patientenverfügung“ sehr gut besucht. Im Februar wurde ein gut angenommener „Workshop Kinder und Ernährung“ im Bürgerhaus ausgerichtet, an dem 29 Erwachsene und 22 Kinder teilnahmen. Beliebt ist kreative Arbeit. Unter Anleitung von Floristin Tina Kauffmann werkelte man zum Thema „Kreativ in den Frühling“, im November fertigte man Grabschmuck. Gemeinsam mit der DRK-Blutspendegruppe Weickartshain führte der Verein eine Veranstaltung der Deutschen Herzstiftung durch, an dem 60 Personen teilnahmen. 32 selbstgebackene Kuchen fanden bei der Abschlussveranstaltung des Gallusmarktes reißenden Absatz. Zu den gesellschaftlichen Unternehmungen zählten das „Heringsessen“ am Aschermittwoch und die Weihnachtsfeier. Ausflüge führten zum Schiffenberg, in den botanischen Garten in Gießen sowie zum Sternschnuppenmarkt nach Wiesbaden.

Am Kassenbericht von Geschäftsführerin Marie-Luise Dörr hatten die Prüferinnen Elisabeth Schötterl und Birgit Siedler nichts zu beanstanden, so dass die Entlastung des Vorstandes einstimmig erfolgte.

Schließlich gab es noch Ehrungen für langjährige Mitglieder. Seit 40 Jahren gehören Marie-Luise Dörr und Hildegard Rohn dem Verein an. Dörr ist Geschäftsführerin im Verein und gehört seit vielen Jahren dem Vorstand an. Für Hildegard Rohn wird die Ehrung nachgereicht. 25 Jahre Mitglied sind Hannelore Scharmann und Hildegard Hock.

Ehrungen bei den Weickartshainer Landfrauen (von links): Schriftführerin Sabine Opper, Marie-Luise Dörr, Hildegard Hock und Hannelore Scharmann (Bild: Golz)
Ehrungen bei den Weickartshainer Landfrauen (von links): Schriftführerin Sabine Opper, Marie-Luise Dörr, Hildegard Hock und Hannelore Scharmann (Bild: Golz)

 

27.01.2010

 

25.01.2010

Männer der ersten Stunde wurden geehrt

Jahresversammlung der FFW Weickartshain – „Tag der offenen Tür“ beim 60-jährigen Vereinsbestehen

WEICKARTSHAIN (eg). Die Jahreshauptversammlung der FFW Weickartshain am Samstag im Bürgerhaus war geprägt von zahlreichen Ehrungen. Dabei stand die Würdigung der Gründungsmitglieder im Vordergrund. 60 Jahre und somit von Beginn an im Verein sind Arnold Dörr, Josef Eberl, Hugo Biedenkopf, Otto Schmidt, Wilfried Schuch, Helmut Thraum, Herbert Trüller, Walter Trüller, Wilhelm Weber, Heinz Willert, Erwin Zimmer. Für 50-jährige Mitgliedschaft gingen Präsente an Norbert Becker, Erwin Berg, Erich Golz, Otto Gill, Erhard Klös, Werner Schäfer, Adolf Michel, Walter Wagner, Herbert Dörr, Anton Ebenhöh, Josef Neudert. Urkunde und Ehrennadel für 25 Jahre Vereinstreue erhielten Martin Berg, Udo Görnert, Wilfried Scharmann, Eberhard Schlosser, Thomas Herber, Thorsten Port, Helmut Siedler, Horst Prehn, Ulrich d’Amour. Nicht alle Geehrten konnten anwesend sein.

Ehrungen bei der FFW Weickartshain (Bild: Golz)
Ehrungen bei der FFW Weickartshain (Bild: Golz)

Eröffnet wurde die Versammlung vom Vereinsvorsitzenden Tobias Schlosser. Er erinnerte an das 60-jährige Vereinsbestehen, das im August mit einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert wurde. „Es war eine gelungene Veranstaltung, bei sehr gutem Wetter“, zeigte sich Schlosser zufrieden. Bei einer Schauübung konnte die Einsatzabteilung ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Besucht wurden die Feuerwehr-Jubiläen in Freienseen und Lardenbach. Im Dezember hatte die Einsatzabteilung zur traditionellen „Feuerzangenbowle“ eingeladen. Dem Verein gehören derzeit 188 Mitglieder, davon 14 Ehrenmitglieder, an.

„Wir hatten in 2009 zehn Einsätze“, betonte Wehrführer Ulrich Berg. Angefangen von der Beseitigung einer Ölspur in Stockhausen bis zur Suche nach einer hilflosen Person sowie einer Tierrettung. Zudem musste die Wehr zu einem unangemeldeten Feuer ausrücken. Besonders in Atem hielten die Blauröcke fünf Brandstiftungen in Stockhausen. 21 Übungen wurden durchgeführt. Diese umfassten 70 Ausbildungsstunden. Fünf Atemschutzgeräteträger nahmen an einer Ausbildung in Gießen teil. Die Renovierungsarbeiten im neu gestalteten Schulungsraum konnten abgeschlossen werden. Bei einem Besuch im Kindergarten Lardenbach informierten die Wehrmänner die Kinder über die Aktivitäten sowie die Ausrüstung der Wehr. Neben einer neuen Flammschutzkleidung wurde ein Notfallrucksack angeschafft.

Von einem „abwechslungsreichen Jahr“ für den Feuerwehrnachwuchs sprach Jugendwart Sven Keilhack. 15 Übungen im 14-tägigen Rhythmus wurden für die Jugendlichen neben zahlreichen Aktivitäten durchgeführt. Der Weickartshainer Feuerwehrnachwuchs besteht aus fünf Jugendlichen. Sie gehören der Jugendfeuerwehr „Seenbachtal“ an. Hier werden 25 Jugendliche betreut und geschult. Keilhack lobte die gute Zusammenarbeit aller Jugendbetreuer. Paul Ebenhöh wurde in die Einsatzabteilung übernommen.

Grußworte überbrachten Stadtrat Karl-Otto Peppler, der stellvertretende SBI Jörg Sprankel sowie Ortsvorsteher Eberhard Schlosser. Nach dem Kassenbericht von Rechner Oliver Gill votierte die Versammlung einstimmig für die Entlastung des Vorstandes.

 

18.01.2010

„Es gibt immer weniger Menschen, die sich in Vereinen engagieren“

Männergesangverein Weickartshain hielt Rückschau - Ehrungen verdienter Mitglieder

WEICKARTSHAIN (eg). Besondere Ehrungen gab es am Samstag bei der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Weickartshain im Bürgerhaus. Seit 60 Jahren singen Horst Deucker und Josef Neudert im Chor. Peter Zinnkann vom OLSB zeichnete beide mit Urkunde sowie der Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes aus. Deucker, zudem Vizechorleiter im Verein, erhielt vom Vorsitzenden Norbert Rahn eine Vereinsplakette. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Neudert nicht anwesend sein. Zinnkann dankte beiden Sängern für ihre „besonderen Leistungen“ und stellte fest: „ In der heutigen Zeit sind solche Auszeichnungen um so wertvoller, da es immer weniger Menschen gibt, die sich in Vereinen engagieren“. Ehrungen gab es für Karl-Heinz Rühl und Wilfried Schuch, die seit 60 Jahren dem Verein die Treue halten. Helmut Dörr wurde für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und zugleich zum Ehrenmitglied ernannt.

Ehrungen beim Männergesangverein Weickartshain. Von links: Vorsitzender Norbert Rahn, Peter Zinnkann vom OLSB, Vize Joachim Schönhals, Helmut Schmidt, Horst Deucker, Wilfried Schuch, Karl-Heinz Rühl (Bild:Golz)
Ehrungen beim Männergesangverein Weickartshain. Von links: Vorsitzender Norbert Rahn, Peter Zinnkann vom OLSB, „Vize“ Joachim Schönhals, Helmut Schmidt, Horst Deucker, Wilfried Schuch, Karl-Heinz Rühl (Bild:Golz)

Vorsitzender Norbert Rahn erinnerte in seinem Jahresbericht an die „gelungene Veranstaltung“ zum 90-jährigen Vereinsbestehen, die gemeinsam mit dem Mandolinenclub Weickartshain - dieser feierte seinen 80. Geburtstag - durchgeführt wurde. Dabei traten Chor und Orchester zur Freude des Publikums auch gemeinsam auf. Neben einigen Ständchen bei verschiedenen Anlässen verschönerte der Chor die Feier am Volkstrauertag auf dem Friedhof. Erfolgreich war auch wieder der musikalische Frühschoppen, der diesmal in der Halle des Anwesens Bingmann stattfand. Dafür zollte Rahn dem Gastgeber seinen Dank. Beim Adventskonzert in der evangelischen Kirche zeigte sich der Chor unter Leitung von Musikdirektor Helmut Buß nach intensiven Probenarbeiten von seiner besten Seite. Im vergangenen Jahr wurden von den 24 Sängern 42 Chorproben abgehalten. Für fleißigen Singstundenbesuch erhielten Anton Ebenhöh, der in den letzten fünf Jahren keine Chorprobe versäumte, Horst Deucker, Adolf Hoffmann und Hugo Biedenkopf als Anerkennung einen Weinrömer mit Widmung. 87 Mitglieder gehören derzeit dem Verein an.
„Wir haben einen nahezu ausgeglichenen Haushalt“, freute sich Rechner Klaus Biedenkopf. Die Kassenprüfer Walter Hock und Adolf Hoffmann bestätigten ihm eine ordnungsgemäße Kassenführung, sodass die Entlastung einstimmig erfolgte.

Am 16. April will der Chor am Kritiksingen in Grünberg teilnehmen. Der traditionelle Frühschoppen findet am 5. September statt. Am 6. November ist man Gastgeber beim „Seenbachtaltreffen“ im Bürgerhaus und am 14. November übernimmt der Chor die musikalische Ausgestaltung des Volkstrauertages.

 

14.01.2010

Ereignisreiches Vereinsjahr für Weickartshainer Senioren

Grünberg-Weickartshain (gol). „2009 war ein ereignisreiches Vereinsjahr“, unterstrich Schriftführer Karl-Heinz Rühl in seinem Jahresbericht bei der Jahreshauptversammlung der Alte-Herren-Vereinigung Weickartshain am Sonntag im „Tischlein deck dich“. Durchweg gut besucht waren die Monatsversammlungen mit einigen zeitgemäßen Vorträgen und Referaten. Ein Halbtagesausflug führte im Mai zu zwei Werken der OVAG. Zunächst besichtigte man das Wasserwerk in Inheiden. Hier erfuhren die Mitgereisten Interessantes über die Gewinnung und Verteilung unseres wertvollen Trinkwassers. Nach einer Fahrt durch die reizvolle Landschaft des Vogelsberges erlebte man im Wasserkraftwerk Lißberg, wie elektrische Energie mit Hilfe der Wasserkraft gewonnen wird. Sehr gut angenommen wurden das Grillfest sowie das Schlachtessen. Bei einer Betriebsbesichtigung der Firma Bender in Grünberg erhielt man einen Einblick über Produktion und Firmenstrategie des Unternehmens. Mit der traditionellen Weihnachtsfeier beschloss schließlich der Verein das umfangreiche Vereinsjahr.

Vorsitzender Karl Schmidt zeigte sich erfreut über das große Interesse der Mitglieder. Den Ehepaaren Bingmann und Kirsch dankte er besonders für die Ausrichtung des Grill- und Schlachtfestes. Er gab einen Ausblick auf Vorhaben in diesem Jahr. So stehen an: Betriebsbesichtigung der Firma Sommer, Laubach, Halbtagesfahrt am 8. Juni, Grillnachmittag am Bürgerhaus oder Sportheim (4. Juli), Schlachtfest im Bürgerhaus (27. Oktober), Weihnachtsfeier im „Tischlein deck dich“ (10 Dezember). Durch vier Todesfälle und drei Eintritte zählt die Vereinigung 61 Mitglieder, die sich in 46 fördernde und 15 Ehrenmitglieder aufteilen.

Die Kasse wurde von den Revisoren Klaus Eberius und Karl Eckhardt geprüft, die dem Rechner Hartmut Kirsch eine einwandfreie Buchführung bestätigten. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

 

10.01.2010

Traditionsabteilung Fußball schwächelt

FC Weickartshain zog Bilanz – Zahlreiche Ehrungen – Im März wieder Damengymnastik

WEICKARTSHAIN (eg). Ehrungen und Tätigkeitsberichte der Abteilungsleiter standen im Blickpunkt der Jahreshauptversammlung des FC Weickartshain am Samstagabend im Bürgerhaus. Seit 50 Jahren Mitglied im Verein sind Helmut Berg, Volker Berg, Helmut Dörr, Ludwig Dörr, Walter Hock, Herbert Hoffmann, Werner Peter, Kurt Reitz, Helmut Schmidt, Herbert Schmidt, Werner Stein. Sie wurden mit der goldenen Vereinsnadel geehrt. Die Ehrung für 25-jährige Vereinszugehörigkeit ging an Stephan Berg, Katja Beyer, Ralf Bingmann, Anke Hartmann, Ulrich Jochim, Nader Khawam, Martin Oswald und Michael Schäfer. Nicht alle Geehrten konnten anwesend sein.

Vorsitzender Michael Zieße erinnerte in seinem Jahresbericht an die sehr gut besuchten Faschingsveranstaltungen. Mit einem dekorierten Wagen nahmen die Weickartshainer Narren mitsamt Prinzenpaar am Fastnachtsumzug in Mücke teil. An „zwei gelungenen Tagen“ fand das Straßenturnier statt. Rund um den Sportplatz wurden Büsche und Sträucher gestutzt. Als sehr aufwändige Arbeit erwies sich das „Sanden“ des gesamten Platzes. Der Mitgliederstand beim größten Ortsverein beträgt 347. Zieße dankte allen Vorstandskollegen sowie den Aktiven und Helfern.

Aus dem Bericht des Fußballabteilungsleiters Marco Fuchs ging hervor, dass nach dem Rücktritt der Trainer Damm/Barth kein Ersatz gefunden werden konnte. Man suchte also eine interne Lösung und fand im langjährigen Aktiven Carsten Schäfer einen neuen, geeigneten Übungsleiter.“ Zudem herrsche - auch verletzungsbedingt - ein gravierender Spielermangel. Davon sei besonders die Reservemannschaft betroffen, die bereits Spiele absagen musste. Der Verein sei bemüht, „neue Wege“ zu gehen, evtl. eine Spielgemeinschaft mit einem anderen Verein einzugehen.

Auch in den Junioren-Altersklassen ist der Verein auf Spielgemeinschaften angewiesen. Wie Jugendleiter Ulrich Ebenhöh erwähnte, spielen die Weickartshainer Nachwuchskicker gemeinsam mit den Vereinen aus Groß-Eichen, Sellnrod, Lardenbach/Klein-Eichen sowie in einer Kooperation mit der JSG Oberes Ohmtal. Die A- und B-Junioren spielen unter der Federführung des FCW. Derzeit seien in der Jugendabteilung 33 Spieler aktiv. Ebenhöh verwies schließlich auf erfreuliche Erfolge einiger Mannschaften.

Die von der Gymnastikabteilung im Frühjahr gestartete Aktion „Fit in den Sommer“ habe große Resonanz gefunden, berichtete Abteilungsleiterin Katharina Koch. 15 Frauen hätten dieses Angebot gerne angenommen. Doch nach der Sommerpause habe es einen Einbruch gegeben und das Interesse merklich nachgelassen. Wie mit Trainerin Monika Willert abgesprochen, soll im März eine neue Aktion gestartet werden. Gut angenommen werde die Kindergymnastik, die für Neun- bis Elfjährige dienstags von 18 bis 19 Uhr im Bürgerhaus durchgeführt wird. Die beiden erfolgreichen Tanzgruppen „Blau-Weiße-Garde“ sowie die „Rot-Weißen Funken“ haben sich zusammengeschlossen und werden in der kommenden Faschingszeit gemeinsam auftreten.

„Mit dem vierten Tabellenplatz in der Tischtennis-Kreisliga haben wir unser Ziel erreicht“, unterstrich Abteilungsleiter Stefan Kvetinovsky. Wegen Spielermangel musste die „Zweite“ mit einer 4er-Mannschaft in der 3. Kreisklasse antreten. Man bemühe sich weiter, eine Nachwuchsmannschaft zu gründen.

Rechnerin Doris Braach konnte trotz Anschaffungen auf einen zufrieden stellenden Kassenstand hinweisen. Die Revisoren Karl Heinz Hartmann und Karl Schmidt bestätigten ihr eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung folgte einstimmig.

Vorsitzender Michael Zieße (links) mit den Geehrten. Nicht alle konnten anwesend sein (Bild: Golz)
Vorsitzender Michael Zieße (links) mit den Geehrten. Nicht alle konnten anwesend sein (Bild: Golz)

 

 

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